Kinnverkleinerung
Wer ein großes Kinn hat, wird von seiner Umwelt oft zu Unrecht als brutal eingeschätzt. Das kann sich negativ im Berufs- und auch im Privatleben auswirken.
Daher entschließen sich viele Menschen zu einer Schönheitsoperation im Sinne einer Kinnverkleinerung.
Die Kosten für diese Korrektur müssen in der Regel selbst getragen werden, sofern es sich nicht um einen medizinische Indikation handelt, die eine Operation erforderlich macht. Die Höhe der Kosten ist von Klinik zu Klinik unterschiedlich, beträgt aber mehrere tausend Euro.
Die Kinnverkleinerung wird in Vollnarkose durchgeführt und hat den Vorteil, daß der Patient keinerlei Schmerzen dabei empfindet wie das bei in örtlicher Betüubung durchgeführten Operationsverfahren hin und wieder vorkommen kann.
Es gibt verschieene Möglichkeiten die Korrektur durchzuführen. Einerseits kann der Operateur durch einen kleinen Schnitt an der Innenseite der Unterlippe mittels einer Knochenfräse überschüssiges Material abfräsen und dadurch den Unterkiefer in die gewünschte Form bringen. Das Resultat läßt sich durch die entstehende Schwellung mitunter erst nach einigen Monaten feststellen.
Eine andere Methode besteht darin ein keilförmiges Stück aus der Innenseite des Unterkieferknochens heraus zu sägen. Danach wird mt einer Platte, die aus resorbierbarem Material oder auch aus Titan, das sehr gut verträglich ist und im Körper verbleiben kann, wenn man es nicht nach sechs Monaten wieder entfernt haben möchte, der Unterkiefer verschraubt. Dadurch ragt er nach unten nicht mehr so hervor und wird in seiner Breite verringert.
Komplikationen bei der Kinnkorrektur sind bis auf die Dauer der Schwellung, die normal ist, relativ selten. Es kann aber zu Materialunverträglichkeiten kommen in Ausnahmefällen. Bei Eingriffen, in denen am Knochen gearbeitet wird, besteht außerdem die Möglichkeit, daß es zu Infektionen kommt, die sich ausbreiten können.
Darüber wird der Arzt sie in einem Vorgespräch aufklären, denn eine Operation, insbesondere Schönheitsoperationen sind als Eingriffe in den Organismus immer mit Risiken verbunden, die der Patient kennen sollte.