Komplikationen
Ein schönes Kinn ist für viele Menschen besonders wichtig und sorgt für eine gewisse Harmonie des Gesichtes. Viele Männer und Frauen entscheiden sich heutzutage vermehrt für eine Kinnkorrektur, da sie unzufrieden mit ihrem zu weit herausstehenden Kinn sind oder in ihren Augen ein einfallendes Kinn einfach nicht ästhetisch aussieht.
Wie bei allen Operationen muss natürlich auch bei einer Kinnkorrektur immer mit Komplikationen gerechnet werden. Oftmals sind Schwellungen und Blutergüsse kurz nach der Operation sichtbar, die sich aber mit Hilfe von Kühlpackungen und Salben schnell behandeln lassen und in den meisten Fällen schon nach einigen Tagen verschwinden. Bei vielen Patienten, die sich einer Kinnkorrektur unterzogen haben, tauchen manchmal Gefühlsstörungen im Unterkiefer oder der Unterlippe auf. Auch hier können Schmerzen oder das Taubheitsgefühl mit kühlenden Cremes gemildert werden. Selten kann es vorkommen, dass sogar die Zähne in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei erfahrenen Fachärzten ist dies eher selten der Fall, aber es kann passieren, dass beispielsweise bei einer Durchtrennung des Kiefernknochens oder Anbringung von Implantaten die Zähne beschädigt werden.
Eine andere schwerwiegendere mögliche Komplikation einer Kinnkorrektur ist das Verrutschen des Implantates, welches bei Kinnvergrößerungen häufig eingesetzt wird. Es geschieht relativ selten, dass sich ein Implantat unter der Haut verschiebt oder nicht richtig sitzt, jedoch kann es vorkommen und eine zweite Operation wäre damit unumgänglich.
In vereinzelten Fällen kommt es zu einer extrem starken Narbenbildung nach einer Kinnoperation. Auch hier kann mit guten und sorgfältigen Nachbehandlungen das Problem größtenteils behoben werden, so dass der Patient sich nach dem Eingriff rundum wohl fühlt.
Egal, ob Kinnvergrößerung oder Verkleinerung- Schmerzen werden Patienten nach der Korrektur kurzzeitig haben. Meistens aber können sie die Praxis oder Klinik bereits nach einigen Tagen schmerzfrei verlassen.